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Ausbildung zur Hotelkauffrau

Interview mit Nadja Fleiner

Es gibt viele Ausbildungsberufe, die ein gutes Sprungbrett für eine erfolgreiche Hotel-Karriere und vor allem einen guten Einstieg in die Berufswelt ermöglichen. Wir hatten ein interessantes Gespräch über den Alltag als Nachwuchstalent mit Nadja Fleiner, Auszubildende zur Hotelkauffrau bei den Henne Privat-Hotels.

Wie bist du auf den Beruf gekommen?

Als ich nach meinem Abitur vor der großen Frage der Berufswahl stand, habe ich mich als erstes für ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Deutschen Roten Kreuz entschieden. Anschließend war mir schnell klar, dass mein weiterer Weg mich aber in die Hotellerie führen soll. Denn im Hotel vereinen sich zwei bestimmte Dinge, die mir an meiner täglichen Arbeit sehr wichtig sind. Das ist zum Einen die Arbeit mit Menschen und zum Anderen der kaufmännische Aspekt. Dieser ist für mich sehr interessant, da meine Eltern selbständig sind und ich die wichtigen Eigenschaften für eine Kauffrau sozusagen in die Wiege gelegt bekommen habe.

Was soll man deiner Meinung nach mitbringen, um in der Hotellerie glücklich zu werden?

Der erste und wichtigste Aspekt, um in der Hotellerie glücklich zu werden ist, dass man gerne mit Menschen zusammenarbeitet. Man hat jeden Tag Gäste um sich, die immer ein Lächeln, ein freundliches Wort oder zuvorkommende Hilfe erwarten. Man sollte auch kein Problem mit Schichtarbeit haben, denn diese begegnet einem in jeder Abteilung. Und der dritte und entscheidende Punkt ist, dass man keine Scheu hat, jede Arbeit die anfällt zu erledigen. Ob das nun putzen, servieren oder Menükarten schreiben ist. Jede Arbeit muss gemacht werden.

Warum hast du dich für die Henne Privat-Hotels entschieden?

Das ist eine einfache Frage. Als ich auf der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz für mich war, hat mir damals der Königshof von allen Hotels die ich mir angeschaut habe am besten gefallen. Denn hier wurde ich sehr freundlich empfangen und das Probearbeiten hier war so strukturiert wie sonst nirgendwo. Immer war jemand da, der mir etwas gezeigt und erklärt hat und mir wurde es nie langweilig.

Inzwischen bin ich mir sicher, dass die Entscheidung die beste war, die ich treffen konnte. Denn durch die Eröffnung der Henne Privat-Hotels gibt es für uns Azubis nun die Möglichkeit eine Ausbildung in drei verschiedenen Hotels gleichzeitig zu machen. Wir lernen ein Wellness- und Tagungshotel kennen, ein Gesundheitszentrum und auch ein Hotel im Low-Budget Bereich. Und wo geht das noch? Mit der Eröffnung des El Toro haben wir jetzt auch noch die Möglichkeit in einem gastronomischen Betrieb zu arbeiten, der sich auf ein ganz anderes Thema spezialisiert. Und nicht zu verkennen sind die Aufstiegsmöglichkeiten, die man aufgezeigt bekommt. Vor allem weil dies keine leeren Floskeln sind, sondern man das an unserer Reservierungsleitung, der Personalreferentin oder jetzt wieder an Elisabeth, der Gastgeberin im El Toro, sehen kann.

Welche Herausforderungen siehst du in diesem Beruf?

Das große Ziel in der Hotellerie ist es, alle Gäste glücklich zu machen. Mit viel Freude, Begeisterung und Eigeninitiative gelingt das auch so gut wie immer. Dennoch gibt es immer Kleinigkeiten die nicht so sind wie manche sich das vorstellen. Wichtig ist es dann nicht den Antrieb zu verlieren und in jedem Tag eine neue Chance zu sehen.

Wie sieht ein typischer Tag Arbeitstag von dir aus?

Einen typischen Arbeitstag gibt es eigentlich nicht. Und gerade das ist ja auch das spannende an unserer Arbeit. Man kann heute nicht planen was morgen passiert, weil es einfach so viele Faktoren gibt, die unseren Arbeitsalltag beeinflussen. Jeden Tag tauchen andere Fragen oder Herausforderungen auf. Es existieren natürlich eine feste Struktur und Aufgaben, die erledigt werden müssen. Aber trotzdem bleiben wir immer flexibel und sind offen für alles.
Ein Arbeitstag bei den Henne Privat-Hotels ist auch unglaublich vielseitig. Einerseits führen wir administrative Tätigkeiten durch, die das ganze Hotel betreffen, wie zum Beispiel das Gestalten der Gästepost an der Rezeption oder die Vorbereitung der Anreisen. Andererseits sind wir auch direkt im operativen Bereich tätig, wenn wir Gäste auschecken oder Tagungen betreuen. So wird einem auch nie langweilig.

Noch irgendwelche Tipps für zukünftige Auszubildende?

Klar! Wenn ihr euch sicher seid, dass die Hotellerie das Richtige für euch ist, und ihr Spaß am Umgang mit Menschen habt, dann wird euch dort eine super Zeit mit vielen tollen Erfahrungen erwarten. Die Zeit im Hotel ist für mich wie eine zweite Familie, weil man einfach richtig viel Zeit mit seinen Kollegen teilt. Nach der Ausbildung steht einem die ganze Welt offen. In einer Ausbildung im Hotel lernt man fürs Leben. Und Hotellerie bedeutet auch einen sicheren Arbeitsplatz, denn der Tourismus ist ein Zweig, der für immer nachgefragt werden wird und vor allem nicht wegrationalisiert wird wie andere Wirtschaftszweige.
Ach und vergesst nicht euch selber treu zu bleiben. Aller Anfang ist schwer. Aber glaubt mir nach der ersten kurzen Phase, in der es gilt sich zu beweisen und zu zeigen was man so draufhat, wird es besser. Ihr werdet immer mehr Verantwortung übertragen bekommen und irgendwann seid ihr ein fester Bestandteil vom Team der Henne Privat-Hotels!

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